Glaskugel reinigen

Zähe Algen im Glasinnern erfordern härteres Geschütz
Autor: Ralf Knapp, Leverkusen, Deutschland
Kürzlich wollte ich die Glaskugeln, die zur Bewässerung unserer Blumen verwendet werden, von dem Algenwuchs im Innern befreien.
Angeregt durch die Anwendung Flasche und Trinkrucksack reinigen wollte ich die Magnete einsetzen, um in die Kugeln zu gelangen. Leider haften Algen nicht nur sehr fest am Glas, sie sind auch sehr glitschig. Ein mit einem Tuch versehener Magnet war wegen der winzigen Öffnung so klein, dass er die Algen nicht kräftig genug bearbeiten konnte.
Daher kam mir die Idee, einen Mini-Stahlschwamm zu erstellen, der die Algen abschaben kann.
Anmerkung vom Team supermagnete: Vergleichbare Anwendungen sind Laborhilfen, Aquarium putzen und Küchenabfluss reinigen.

Benötigtes Material:

Von einem Stahlschwamm habe ich einen einzelnen langen Draht herausgeschnitten und mit dem kleinen Ringmagneten verknotet. Den Rest des Drahts habe ich dann um den Magneten herumgewickelt.
Um das Drahtknäuel zu fixieren und den Magneten vor Korrosion zu schützen, habe ich das Knäuel in den Kleber getaucht.
Anmerkung vom Team supermagnete: Vermutlich wird der Ringmagnet trotz des Klebers irgendwann zu rosten beginnen und seine Magnetisierung verlieren. Rechnen Sie daher damit, den Ringmagneten von Zeit zu Zeit ersetzen zu müssen.
Nun kann ich den Mini-Stahlschwamm zusammen mit Wasser in die Glaskugel stecken und ihn mit dem Scheibenmagneten von aussen bewegen. Ein Tuch schützt das Glas vor Verkratzen durch den grossen Magneten. Auch das Glas im Innern verkratzt nicht, wenn man in das Glas etwas Wasser füllt.
Die Stahlwolle selbst ist ebenfalls magnetisch. Möglicherweise funktioniert diese Anwendung auch nur mit Stahlwolle im Innern und einem Magneten aussen. Mit einem kleinen Magneten im Innern des Glases ist der Anpressdruck aber sicherlich besser.

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