Reedkontaktmotor

Ein komplexes Experiment, das Schüler gerne nachbauen
Autor: E.S., Luxemburg
Die Funktion des Reedkontaktmotors beruht darauf, dass 2 gleichnamige Magnetpole sich abstossen.
Der Rotor besteht aus einem Stück in der Mitte durchbohrten Vierkantholz, auf dem 4 Scheibenmagnete mit starkem Kleber angeklebt sind – ein Magnet auf jeder Seite.
Achtung: alle Nord- oder Südpole müssen dabei in die gleiche Richtung schauen!
Der Elektromagnet ist eine gewickelte Spule (1000 Windungen 0.4 mm CuL) und wird mit 12 Volt Gleichstrom betrieben. Auf die richtige Polung achten, damit der Motor auch funktioniert!
Ebenso werden benötigt:
  • 4 mm-Welle
  • Stuhlwinkel 3x3 cm
  • passende Lüsterklemmen
  • ein Reedschalter (Magnetkontaktschalter) 0.5A
  • eventuell ein Kondensator 5000pF zur Funkenunterdrückung
Die Funktionsweise:
Der Scheibenmagnet wird durch den Eisenkern des Elektromagneten angezogen, während der gegenüberliegende vor dem Reedkontakt liegt. Der Stromkreis wird geschlossen und durch die Polarität des Elektromagneten wird der Scheibenmagnet abgestossen. Dadurch dreht der Rotor eine Viertelrunde.
Beim nächsten Magneten angelangt, fängt der Vorgang von Neuem an – der Rotor wird getaktet. Es gibt ein Wechselspiel zwischen Anziehen und Abstossen, das den Motor am Laufen hält.
Die Mitglieder des Jugendforscherclubs AJSL sind mit viel Eifer an der Sache
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Der angeschlossene Reedkontaktmotor in Betrieb.
Der Motor kann übrigens in beide Richtungen drehen - je nachdem, in welcher er angeworfen wird.
Das Experiment kann auch verfeinert werden, indem man den Reedschalter durch einen Transistor unterstützt.

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