Tischdekoration mit Suchtpotential

Man kann einfach nicht damit aufhören, den Ring anzustupsen!
Autor: MD, Viersen, Deutschland
Meine Tischdekoration besteht aus zwei Stück Holz, zwischen denen ein unten festgebundener Ringmagnet schwebt. Es ist nicht schwer zu erraten, dass im oberen Holz auch ein Magnet steckt.
Absolut faszinierend ist aber der unglaubliche Abstand, über den die Anziehung wirkt - in diesem Fall über fünf Zentimeter!
Ähnliche Anwendung vom Dentallabor Zahnfleiss aus Eggenstein:

Hier wurde ein ca. 8.5 Gramm schwerer "schwebender Zahn" angefertigt und bei einer Werbeaktion zur Neukundengewinnung genutzt.
Im Zahn ist ein Ringmagnet (R-10-04-05-G) verarbeitet. Oben und unten im Gestell sind Scheibenmagnete (S-20-10-N) verbaut, welche den Zahn schweben lassen.
Wenn man so ein Teil auf dem Schreibtisch hat, muss man immer wieder den Ring zum Taumeln bringen... (siehe Video)
Optisch wirkt es besonders, wenn das obere Holz nur wenig grösser als der Magnet im Inneren ist, weil man den Magneten dann als sehr klein einschätzt und der grosse Abstand noch mehr beeindruckt.

Benötigtes Material:

  • 2 Scheibenmagnete S-20-10-N
  • 1 Ringmagnet R-10-04-05-G
  • ein Stück Leimholzplatte von 18 mm Dicke
  • ein Stück Rundholzstab
  • Holzleim
  • ein Stück transparenter Faden
  • ein Drahthaken
Zuerst mit einem 20 mm-Bohrer in das Leimholz ein Loch für den Scheibenmagnet bohren.
Ich habe drei Stück aufs Mal gebaut, natürlich geht auch nur eines.
Um das Holz am Boden auf 2-3 mm Dicke zu bringen, kann das Loch mit einer Oberfräse noch vertieft werden.
Den Magneten probehalber im Loch versenken. Dann den Magneten wieder entfernen und so viel Holz abhobeln, bis der Magnet gerade bündig mit dem Holz ist.
Das Holz grob zuschneiden.
Ein dünnes Stück Holz in ungefähr der gleichen Länge und Breite als Deckel zuschneiden.
Den Magneten im Loch versenken, den Deckel mit Holzleim darauf kleben.
Gut trocknen lassen.
Einen zweiten Scheibenmagneten auf das Holz legen und die Position des Magneten im Holz mit Bleistift anzeichnen.
Das Holz beidseitig möglichst nah am eingebauten Magneten absägen, noch etwa 2-3 mm Holz links und rechts stehen lassen. Beim Sägen gut aufpassen wegen der Anziehungskraft zwischen Magnet und Kreissägeblättern.
Das Holz auf allen Seiten abschleifen.
Der Scheibenmagnet befindet sich im unteren Teil des linken Holzstücks.
Der Scheibenmagnet befindet sich im unteren Teil des linken Holzstücks.
Ein ähnliches Stück Holz für den Fuss herstellen. In den Fuss und das obere Holzstück etwa 1 cm tiefe Löcher für den Rundstab bohren.
Der Abstand zwischen den Holzstücken soll etwa 11 cm betragen. Bei diesem Abstand kann man den Ringmagneten etwa in der Mitte schweben lassen.
Den Rundstab in entsprechender Länge zuschneiden und abschleifen.
Etwas Holzleim in die Löcher geben, den Rundstab hinein stecken.
Gut trocknen lassen.
Den Drahthaken ins Holz stecken, den Faden am Ringmagneten festbinden und dann in einer Höhe festbinden, in der der Ring gerade noch stabil vom Scheibenmagneten angezogen wird.

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